USEDOM - Sommer & mehr

Drei Goldene Kurkarten für 50-jährige Insel-Treue

Wir freu­en uns, Ihnen mit­tei­len zu kön­nen, dass es wie­der ein­mal eine Presse-Stimme zu ver­mel­den gibt.

Am Frei­tag, dem 29. August 2008, ver­öf­fent­lich­te der Lokal­teil „Use­dom Kurier — Insel-Zeitung” des „Nord­ku­riers” fol­gen­den Artikel:

Drei Gol­de­ne Kur­kar­ten für 50-jährige Insel-Treue

JUBILÄUM Seit einem hal­ben Jahr­hun­dert ver­bringt die Leip­zi­ger Fami­lie Pohl den Som­mer auf der Insel Usedom.

KARLSHAGEN (OLM). Auf ein ganz beson­de­res Jubi­lä­um wur­de ges­tern in der Karls­ha­ge­ner Hafen­stra­ße 24 ange­sto­ßen. Denn in der seit zwei Jah­ren von Dr. Rein­hard Som­mer und sei­ner Frau Karin betreu­ten Feri­en­woh­nung ver­bringt die Leip­zi­ger Fami­lie Pohl bereits seit 50 Jah­ren ihren Som­mer­ur­laub. Silvia-Beate Jas­mand, Lei­te­rin des Karls­ha­ge­ner Eigen­be­triebs Tou­ris­mus und Wirt­schaft, ließ es sich daher nicht ent­ge­hen, den Stamm­gäs­ten mit einem Prä­sent und drei gol­de­nen Kur­kar­ten für ihre Treue zu danken.

KuR Sommer im "Nordkurier" (29. August 2008)Ver­wand­te hat­ten uns nach ihrem Auf­ent­halt erzählt, dass die Karls­ha­ge­ner Ver­mie­ter noch eini­ge Gäs­te gebrau­chen könn­ten, und so haben wir sie ange­schrie­ben und sind 1958 hier zum ers­ten Mal unter­ge­kom­men“, erin­nern sich Rena­te und Wer­ner Pohl, denen es auf der Insel gleich so gut gefiel, dass in den fol­gen­den Jahr­zehn­ten nicht nur der Urlaub, son­dern auch alle wich­ti­gen Fami­li­en­er­eig­nis­se mit Use­dom ver­bun­den sind.

So ver­lob­ten sich die bei­den genau am 28. August 1958 auf der alten Herings­dor­fer See­brü­cke, und Sohn Hen­ning spiel­te schon als Baby im Karls­ha­ge­ner Sand. An den heu­ti­gen Kom­fort war damals natür­lich noch nicht zu den­ken. „Der Bahn­hof war wirk­lich nur ein Hal­te­punkt mit einem Sand­weg, auf dem uns der jüngs­te Sohn der Ver­mie­ter mit einem Hand­wa­gen für den Kof­fer­trans­port erwar­te­te“, schil­dert Rena­te Pohl. Doch der „urtüm­li­che Zustand“ habe mit sei­ner Ruhe und den wei­ten noch unbe­bau­ten Flä­chen auch sei­nen Reiz
gehabt. Die Land­schaft an der Küs­te ist für die bei­den Leip­zi­ger auch heu­te der größ­te Anzie­hungs­punkt. „Am liebs­ten sind wir am Strand oder wan­dern durch den Wald“, schil­dern sie. Und des­halb ist klar, dass sie Karls­ha­gen wei­ter die Treue hal­ten werden.

Der Bei­trag ist auch unter die­sem Link (exclu­siv) als PDF erhältlich.